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Gewerblich-technische Berufe

Fachkraft für Schutz und Sicherheit (w/m/d)

Als Fachkraft für Schutz und Sicherheit bist du mit allen Maßnahmen zur Gewährleistung von Schutz und Sicherheit vertraut.

Bei dem Schutz von Anlagen, Gebäuden und Objekten führst du regelmäßige Kontrollgänge durch und überprüfst dabei unter anderem die Funktionstüchtigkeit der installierten Geräte und Schutzmaßnahmen. In sogenannten Alarmzentralen kontrollierst du das Geschehen über spezielle Monitore. In Gefahrensituationen – etwa bei einem Einbruch – bist du dafür zuständig, die Polizei oder die Feuerwehr zu alarmieren. Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte ist es deine Aufgabe, den Tatort zu sichern. Treffen Rettungskräfte am Einsatzort ein, zeigst du ihnen den schnellsten Weg zum Einsatzort und hältst den Rettungsweg für sie frei.

Voraussetzungen

  • mit Menschen arbeiten
  • Teamplayer
  • Technisches Interesse
  • Kontaktfreudig
  • Bereitschaft zur Teamarbeit

Freie Ausbildungsplätze für 2023

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Icon Sprache

Deutsch

Icon Uhr

3 Jahre (regulär)

Icon Gehalt

bis 1200 € brutto

Icon Schulische Voraussetzung

Hauptschulabschluß

Ausbildungsablauf

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  • 1. Jahr
  • 2. Jahr
  • 3. Jahr

Sicherheitsmaßnahmen zur präventiven Gefahrenabwehr planen

Damit es erst gar nicht zu Gefahrensituationen wie Einbrüchen oder Unruhen kommt, sorgst du vorab dafür, dass Sicherheit durch bestimmte präventive Maßnahmen gewährleistet wird. Du schaust dir zu sichernde Gebäude und Gelände an und planst, welche Vorkehrungen getroffen oder welche technischen Einrichtungen installiert werden müssen.

Beachtung von Schutz- und Sicherheitsvorschriften

Als Fachkraft für Schutz und Sicherheit musst du mit Sicherheitsvorschriften wie zum Beispiel den Brandschutzvorschriften vertraut sein. Du lernst außerdem, wie Räumungs- und Evakuierungspläne aufgebaut sind und wie du sie liest.

Rechtsverstöße erkennen und bewerten

Damit du Rechtsverstöße erkennen kannst, musst du die rechtlichen Grundlagen deiner Arbeit kennen. In der Berufsschule wirst du deshalb mit Themen des Einsatz-, Eigentums- sowie des Persönlichkeitsrechts vertraut gemacht. Darüber hinaus lernst du, wie du verschiedene Strafdelikte wie Diebstahl, Hausfriedensbruch, Einbruch, Sachbeschädigung, Betrug oder Nötigung erkennst.

Im Ausbildungsbetrieb wirst du zunächst mit den relevanten Rechtsgrundlagen, die für Sicherheitsdienste gelten, vertraut gemacht. Dir wird vermittelt, wie angemessen kommuniziert wird und wie du dich bei Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen verhältst. Du lernst verschiedene sicherheitstechnische Einrichtungen wie Alarmanlagen, Überwachungskameras und Zaunanlagen kennen und verstehst ihre Funktionalität.

Berufsspezifische Kommunikation erlernen

In Gefahrensituationen neigen Menschen dazu, in Panik zu verfallen. In der Berufsschule lernst du deshalb Techniken der Gesprächsführung und sogenannte Deeskalationsmethoden, die dich dazu befähigen, in gefährlichen Situationen die Kontrolle zu bewahren und Menschen zu beruhigen.

Anwendung sicherheitstechnischer Hilfsmittel

Du lernst verschiedene sicherheitstechnische Hilfsmittel wie Wärmebildkameras, Bewegungsmelder und Alarmanlagen kennen, lernst wann und wo du sie zum Einsatz kommen und wie du sie richtig bedienst.

Menschen, Objekte und Werte schützen

Beim Schützen von Menschen, Objekten und Werten gibt es einiges zu beachten. Zum Beispiel lernst du, wie du Einsätze einleitest, Gefährdungspotenziale realistisch einschätzt und welche Maßnahmen es im Fall einer Gefahrensituation zu ergreifen gilt.

Kommt es zu einer Gefahrensituation, musst du diese abwehren. Deshalb lernst du in deinem zweiten Ausbildungsjahr bestimmte Nahkampftechniken und bekommst einen Einblick in die Waffenkunde. Damit du verletzten Menschen helfen kannst, wirst du in Sachen Erste Hilfe geschult. Auch bei der Kommunikation in Gefahrensituationen gilt es einiges zu beachten, weshalb du in Übungen und später auch in echten Fällen die angemessene Kommunikation und Gesprächsführung erlernst, die du benötigst, um Menschen zu leiten und Situationen zu deeskalieren.

Sachverhalte aufklären und dokumentieren

Neben der aktiven Arbeit beim Personenschutz oder dem Schutz von Gebäuden und Werten ist es wichtig, alle Vorgänge genau festzuhalten. Du dokumentierst deine Einsätze am PC, hältst alle Informationen fest und legst Sachverhalte ausführlich dar.

Geschäftsprozesse steuern und Dienstleistung anbieten

In der Berufsschule wird dir vermittelt, wie du Geschäftsprozesse steuerst. Das bedeutet: Du lernst, wie du Aufträge einholst, Angebote verfasst und Rechnungen schreibst.

Risiken im Kundenauftrag analysieren und Maßnahmen durchführen

Du lernst an Fallbeispielen, wie du Risikopotenziale im Kundenauftrag analysierst und bewertest. Anhand deiner Analyse planst du Sicherheitsmaßnahmen und den Einsatz technischer Sicherheitseinrichtungen.

Du wirkst an der Planung und Organisation von Sicherheitsdienstleistungen mit und dokumentierst die Abläufe ordnungsgemäß.

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Mit Abitur oder einer ähnlichen beruflichen Vorbildung kann die Ausbildungszeit verkürzt werden

Ausbildungsverkürzung

Perspektiven nach der Ausbildung

  • Weiterbildungsmöglichkeiten

    Meisterin, Meister Schutz und Sicherheit
    Bachelor Studium Sicherheitsmanagement
    Bachelor Studium Sicherheitstechnik

Standorte

Praxis

KIT Campus Nord
Herrmann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

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Theorie

Max-Eyth-Schule
Fritz-Elsas-Straße 29
70174 Stuttgart

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Campus Süd, Campus Nord, Campus West, Campus Ost

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